Grundsatzprogramm

Der Rat der Gemeinde Welver und die Verwaltung können für die vergangenen 10 Jahre nur auf mäßige Leistungen und Erfolge zurück blicken. Der jeweilige Bürgermeister und die stärkste Ratsfraktion – die CDU – konnten keine Mehrheiten finden, haben sinnvolle Vorschläge/Anträge blockiert. Jetzt ist es an der Zeit, die Gemeinde Welver positiv fort zu entwickeln. Hierbei müssen alle möglichen Optionen berücksichtigt werden.

Nach der diesjährigen Kommunalwahl wird kein Bürgermeister gewählt sein, dem man diese große Aufgabe zutrauen kann. Damit Welver mit unseren bescheidenen Finanzmitteln handlungsfähig bleibt und sich positiv für alle Bürger/innen entwickelt, müssen projektbezogene Verwaltungsleistungen benachbarter Kommunen in Anspruch genommen werden.

Zum Beispiel: Wenn die Position des „allgemeinen Vertreters des Bürgermeisters“ frei ist, ergibt sich die einmalige Möglichkeit, diese Stelle nicht neu zu besetzen. Die Vertretung des Bürgermeisters innerhalb der Verwaltung wird nach den vorhandenen Regeln durchgeführt. Das Fachwissen wird mit entsprechenden Vereinbarungen aus anderen (benachbarten) Kommunen geholt. Durch optimale Planung und Abstimmung wird die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit intensiviert und der Einsatz von teueren Geräten und Fachwissen geteilt.

Verwaltungsmitarbeiter/innen sollten von benachbarten Kommunen abgeordnet werden, um ihr Fachwissen zur Verfügung zu stellen.

Die Schulbezirksgrenzen sind aufgehoben. Ab Sekundarstufe I. gehen Schüler/innen auch in Schulen anderer Kommunen, Kreis, Regierungsbezirke.

Die bestehenden Schulen müssen im Rahmen unserer Möglichkeiten entwickelt werden. Zum Beispiel: Die Grundschule Borgeln muss gestützt werden, indem dort Bauland ausgewiesen wird, das besonders für junge Familien interessant ist.

Es müssen alle Möglichkeiten zur Entwicklung der Hauptschule geprüft werden.

Die Landesregierung fördert die Bildung von Regionen, nicht von einzelnen Kommunen.

Die Jugendarbeit muss optimiert werden, um leistungsfähige und sozial gefestigte Gruppen als Vorbilder zu positionieren.

Die finanzielle Förderung von Luxussportarbeiten muss gestrichen werden. Es sollten nur noch Vereine gefördert werden, die Jugendarbeit in ihrem Programm haben.